AI Search - Tipps und Tricks um die Sichtbarkeit in LLMs zu knacken
AI Search folgt eigenen Regeln: Warum kurze, entity-starke Inhalte, Chunking, Listicles, Reviews, Aktualität in Jahreszahlen und englischer Content entscheidend für deine Sichtbarkeit sind und warum SEO allein nicht mehr reicht. Mehr in unserem Guide zu deiner Brand Sichtbarkeit in LLMs.
GEO verstehen: Die wichtigsten Learnings für mehr Sichtbarkeit in KI-Suche, Google AI Overviews und LLMs
Das Suchverhalten verändert sich deutlich. Nutzerinnen und Nutzer suchen nicht mehr nur über klassische Suchmaschinen, sondern immer häufiger über KI-Systeme wie Google AI Overviews, ChatGPT, Gemini oder Grok. Dadurch wird es für Unternehmen wichtiger, nicht nur in Google zu ranken, sondern auch in KI-generierten Antworten sichtbar zu sein.
GEO ersetzt SEO nicht, sondern erweitert es. Inhalte müssen weiterhin auffindbar, strukturiert und vertrauenswürdig sein – zusätzlich müssen sie von LLMs verstanden, ausgewählt und zitiert werden können.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist Source Coverage. Advertiser sollten analysieren, welche Quellen KI-Systeme für ihre relevanten Keywords und Suchanfragen nutzen. Das können zum Beispiel die eigene Website, Produktdetailseiten, YouTube, Wikipedia, Reddit, X, Vergleichsportale, Reviews oder Advertorials sein.
Auf der eigenen Website helfen klare Strukturen, kurze Zusammenfassungen, FAQ-Formate, Listicles, Chunking, aktuelle Inhalte, Sprachvarianten und GEO-optimierte Produktbeschreibungen. Besonders im eCommerce sind vollständige Produktdaten, ein KI-ready Feed und optimierte organische Shopping-Ergebnisse wichtig, um in KI-Suche und ChatGPT Shopping sichtbar zu werden.
Das wichtigste Learning: GEO ist kein komplett neuer Kanal, sondern die nächste Entwicklungsstufe von SEO. Wer jetzt Inhalte, Quellen und Produktdaten gezielt optimiert, kann das aktuelle Momentum nutzen und schnell ein relevanter Teil der KI-Suchergebnisse werden.
AI Overviews und LLMs verschlingen Onsite Traffic
Das Suchverhalten verändert sich – rasant, grundlegend und nahezu im gleichen Tempo wie die Innovationen in der Tech-Branche. Schon seit einiger Zeit wandelt sich die Art und Weise, wie Menschen online nach Informationen suchen. Suchanfragen finden längst nicht mehr nur klassisch über Google statt, sondern zunehmend über Large Language Models wie ChatGPT von OpenAI, Claude von Anthropic, Gemini von Google, Grok von xAI oder andere KI-gestützte Systeme.
Auch innerhalb der Google Suche verändert sich die Customer Journey deutlich – insbesondere durch Google AI Overviews. Diese KI-generierten Antworten erscheinen direkt in den Suchergebnissen und können einen relevanten Anteil des organischen Traffics abfangen. Studien zeigen, dass AI Overviews die Klickrate auf klassische organische Suchergebnisse deutlich reduzieren können. Je nach Branche, Suchintention und Studienlage fallen die Auswirkungen unterschiedlich stark aus (zwischen 15 % - 30 % des Onsite Traffics bricht aktuell weg).
Für Unternehmen wird es deshalb immer wichtiger zu verstehen, wie Nutzerinnen und Nutzer heute suchen. Es findet ein Paradigmenwechsel statt: weg von der rein keywordbasierten Suche, bei der User selbst verschiedene Ergebnisse vergleichen müssen, hin zu einer dialogorientierten KI-Suche, bei der das System direkt eine zusammengefasste Antwort liefert.
Unternehmen müssen ihre SEO-Strategie deshalb weiterdenken. Es reicht nicht mehr aus, nur für Keywords zu optimieren. Entscheidend wird, Inhalte so aufzubereiten, dass sie von Suchmaschinen, KI-Systemen und Large Language Models als relevante, vertrauenswürdige und zitierfähige Quelle erkannt werden.
Dem verlorenen Website-Traffic hinterherzutrauern, bringt Unternehmen nicht weiter. Entscheidend ist jetzt die Frage, wie Marketer ihre SEO-Strategie an KI-Suche, Google AI Overviews und GEO anpassen, um auch künftig digitale Sichtbarkeit, Reichweite und Relevanz zu sichern.
HOW-TO - Wie Unternehmen ihre SEO-Strategie für Google AI Overviews und GEO optimieren können
GEO-Optimierung für Advertiser: Relevante Quellen in ChatGPT, Gemini und anderen LLMs identifizieren
Source Coverage ist ein zentraler Erfolgsfaktor, um in der Generative Engine Optimization sichtbar zu werden. Denn LLMs und KI-Suchsysteme wie ChatGPT, Gemini, Perplexity oder Google AI Overviews bewerten Inhalte nicht nur auf deiner eigenen Website, sondern greifen je nach Suchanfrage, Branche und Advertiser auf unterschiedliche externe Quellen zurück.
Tools wie Peec AI, Otterly.AI, Profound oder Semrush One helfen dabei zu analysieren, welche Quellen KI-Systeme für spezifische Keywords, Prompts und Suchanfragen heranziehen. So lässt sich erkennen, ob LLMs eher auf Vergleichsportale, Bewertungsplattformen, Publisher, Foren, Marktplätze oder eigene Website-Inhalte zurückgreifen.
Gerade im eCommerce können das je nach Produktkategorie Quellen wie idealo, Trustpilot und ähnliche, Fachmedien, Produktvergleichsseiten oder Händlerplattformen sein. Der erste Schritt im GEO-Prozess sollte deshalb immer sein, die relevanten Quellen pro Advertiser und Suchintention zu identifizieren und zunächst zu prüfen, ob Partnermarketing dabei helfen kann, in diesen Quellen genannt zu werden.
Eigene Website für GEO optimieren: So steigerst du deine Sichtbarkeit in KI-Suche und LLMs
Die eigene Website bleibt ein zentraler Hebel, um GEO-Sichtbarkeit aufzubauen. Entscheidend ist, Inhalte so zu strukturieren, dass sie nicht nur von Nutzerinnen und Nutzern, sondern auch von KI-Systemen genutzt werden können. Eine KI wird nicht die gesamte Website crawlen sondern explizit nach relevanten Bausteinen suchen.
Dafür gibt es verschiedene Optimierungsansätze: prägnante Artikel-Summaries, klare FAQ-Formate, semantisch fokussierter Unique Content, einfache Sprache, verschiedene Sprachvarianten, Chunking und Listicles. Besonders bei „Was ist das beste …?“-Suchanfragen greifen KI-Systeme häufig auf Reviews, Vergleichsinhalte und strukturierte Produktinformationen zurück.
Im eCommerce spielt zusätzlich die Produktdetailseite eine wichtige Rolle, da sie bei produktbezogenen Suchanfragen häufig als Quelle herangezogen wird. Vor allem im Kontext von Google Gemini und AI Overviews wird deshalb ein KI-ready Feed immer wichtiger, um Produktdaten, Verfügbarkeiten, Bewertungen und relevante Attribute maschinenlesbar bereitzustellen.
Warum ist organisches Shopping für ChatGPT Shopping wichtig?
ChatGPT Shopping greift aktuell stark auf organische Shopping-Ergebnisse und strukturierte Produktdaten von Google zurück. Für Advertiser bedeutet das: Wer in ChatGPT Shopping sichtbar sein möchte, sollte auch seine organischen Shopping-Ergebnisse aktiv optimieren.
Dazu gehören vollständige Produktdaten, klare Produkttitel, relevante Beschreibungen, aktuelle Preise, Verfügbarkeiten und saubere Feeds. Wenn organisches Shopping bisher nicht priorisiert wurde, kann genau das ein schneller GEO-Quick-Win mit direktem Sichtbarkeitseffekt sein.
Deine Key-Takeaways rund um das Thema GEO
Die Zukunft der Suche wird nicht nur gerankt, sondern generiert. Wer in Google AI Overviews, ChatGPT, Gemini und Co. sichtbar sein will, muss SEO weiterdenken: weg von reiner Keyword-Optimierung, hin zu klaren Inhalten, starken Quellen und einer Website, die KI-Systeme verstehen, vertrauen und zitieren können.
Die gute Nachricht: So schwer ist das nicht. Mit ein paar gezielten Tricks und Kniffen können Advertiser das aktuelle Momentum nutzen und schnell ein relevanter Teil der GEO-Suchergebnisse werden.